[AKTUELLES]

Bundes-Forschungsministerin Anja Karliczek zu Besuch bei ICA

ICA HEALTH stellt den neuen Desinfektionsroboter HERO21 vor

Dortmund 28.08.2020 –Noch nicht ganz auf dem Markt, schon hat sich auch in der Politik herumgesprochen, dass es in Dortmund einen neuen Helden gibt. Die Bundesministerin für Forschung und Bildung, Anja Karliczek, machte sich zusammen mit dem Dortmunder Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Andreas Hollstein ein Bild von der neuesten Produktentwicklung aus dem Hause ICA.

„Sie sind zu Gast in dem wahrscheinlich am besten desinfizierten Raum Deutschlands“, sagte Stefan Walko, COO von ICA Health, gleich zu Beginn des Treffens. Nach einer kurzen Unternehmensvorstellung wurde der Fokus rasch auf den neuen Helden, den Desinfektionsroboter HERO21, gelenkt.

Der HERO21 ist ein Desinfektionsroboter, der selbstständig durch den Raum fährt und mit UV-C-Strahlung alle Keime sowohl auf Oberflächen als auch in der Luft zerstört. Er macht dabei nicht nur Corona-Viren unschädlich. Er eliminiert jegliche Viren und Bakterien, auch multiresistente Keime, die in Krankenhäusern schon immer eine ernsthafte Gefahr für Patienten und Personal darstellten.

„Corona wird eventuell nicht die letzte Pandemie gewesen sein. Wir brauchen dringend neue Möglichkeiten zur Desinfektion. Innovationen wie diese erzeugen zudem neue Arbeitsplätze und sind daher wichtig, um unseren Wohlstand zu organisieren. Unabhängig von Wahlkampf müssen wir diese Dinge sichtbar machen, damit wir einen Zukunftsoptimismus für die Gesamtgesellschaft ausprägen“ so die Ministerin.

Wie es dazu kam, dass der Marktführer im Bereich Ticketing nun auch Desinfektionsroboter herstellt, ist einfach erklärt. Durch die Corona-Pandemie wurde die Entwicklung neuer Ansätze vorangetrieben. Dipl.-Ing. Heinz Sander, Inhaber von ICA, beschäftigte sich schon seit 2019 mit neuen Desinfektionslösungen, die in den ersten Überlegungen im Bereich ÖPNV zum Einsatz kommen sollten. 2019 gab es bereits erste UV-C-Geräte im US-amerikanischen und asiatischem Raum, die jedoch nicht den deutschen Standards entsprachen. Mit dem Anspruch, diesen Ansatz weiterzuentwickeln, wurde die Idee geboren, einen wissenschaftlich fundierten UV-C-Desinfektionsroboter zu entwickeln. Dieser sollte in erster Linie in deutschen und europäischen Krankenhäusern zum Einsatz kommen, da Desinfektion in diesem Bereich den höchsten Ansprüchen entsprechen muss Ein Gerät, das in dieser Branche eingesetzt werden kann, entspricht längst auch den Anforderungen in anderen möglichen Anwendungsbereichen wie ÖPNV, Flughäfen oder Messehallen. „Die Anwendung wäre in Krankenhäuser viel wichtiger, da dort alle Krankheitserreger zusammenkommen und sich alleine in Deutschland jährlich 400.000 bis 600.000 Patienten mit Krankenhauskeimen infizieren und bis zu 20.000 Menschen an den Folgen daran sterben“, erläuterte Heinz Sander im Gespräch mit der Bundesministerin.

ICA will nun mit dem Roboter Abhilfe schaffen und dabei neue Maßstäbe setzen. Das Gerät wurde in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Allgemeine Elektro- und Plasmatechnik der Ruhr-Uni Bochum (RUB) entwickelt, um die Wirksamkeit von Anfang an wissenschaftlich zu belegen. Nach den Wirksamkeitsnachweisen an der RUB arbeitet. Im September startet der Pilotbetrieb in einem Universitätskrankenhaus in Bochum und im Oktober soll das Gerät dann bereits zum Verkauf stehen.

 

 

Bild ©ICA (Ida Andrae): Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU, vorne r.), Geschäftsführer & Inhaber von ICA Heinz Sander (r.), OB-Kandidat Dr. Andreas Hollstein (hinten, 2. v.l.), Matthias Nienhoff, Kandidat für den Rat der Stadt Dortmund (hinten, l.) Geschäftsführer ICA Stefan Walko (vorne l.)



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