[Aktuelles]

ICA auf der UITP, Stockholm.

Ist Multichannel – digital + analog – die Zukunft? Ein Vortrag von Jörg Metzger, Vertriebsleiter ICA TRAFFIC.

In Zeiten der Digitalisierung stellen sich viele Fragen neu. Heute gilt es bereits als eine Binsenweisheit festzustellen, dass sich nicht nur unser berufliches Umfeld ändert, son­dern ganze Prozesse, Abläufe und Gewohnheiten in unserer Gesellschaft.

ICA baut seit über 30 Jahren Dienstleistungsautomaten und seit fast 20 Jahren Ticketautomaten für den ÖPNV und SPNV. Hört man den Diskussionen zum Thema Vertriebstechnik in der Branche aufmerksam zu, so werden mindestens zwei Kernaussagen deutlich:

1. Ticketautomaten wird es weiter geben

2. Digitale Vertriebswege im Ticketing, insbesondere mobile Apps, entwickeln sich rasant weiter.

Das klingt nach einem Widerspruch? Eigentlich nicht. Gute Automa­tenstandorte generieren traditionell gute Umsätze. Nicht alle im Markt befindlichen Verkaufsapps lösen – aufgrund des fehlenden Erfolgs und der hohen Kosten –Begeisterungsstürme aus. Daher muss man beide Aspekte etwas näher beleuchten. Neue Ticketing-Apps schießen wie Pilze aus dem Boden. Aber ist der „multi channel“ oder doch eher „one channel“ Ansatz der richtige?

Ticketautomaten müssen sich in das Ver­triebsportfolio aller Vertriebswege integriert einfügen. Eine wirkliche Vereinfachung für den Fahrgast ist jedoch erst die nächste Evolutionsstufe: die Verknüpfung von Ticketautoma­ten mit Mehrwertdiensten wie Google Maps zur Standort- und Zielortbestimmung. So kann der Fahrgast seinen Zielort auf einer Karte auswählen und bekommt direkt Vorschläge für das korrekte ÖPNV-Ticket. Die Bedienung funktioniert analog zu Smartphones und Tablets über Multitouch. Der entschei­dende Vorteil für die Verkehrsunternehmen: durch einfache und intuitive Bedienung unterstützt der Ticketautomat das Unternehmen bei dem Weg hin, zu einem noch moderneren Mobilitäts-Unternehmen. Die zusätzliche Möglichkeit, Informationen zu Sehenswürdigkeiten zu ergänzen und direkt Eintrittskar­ten hierfür zu verkaufen, erhöht den Ticketautomaten zu einem begehrten Anlaufpunkt in jeder modernen Stadt. Verkehrsunternehmen können so Zugriff auf mehr Fahrgäste und Einnahmen durch Kooperationen mit städtischen und kulturellen Einrichtungen generieren.

ICA gilt bis dato als Spezialist für Ticketing-Systeme basie­rend auf stationären und mobilen Ticketautomaten. Mit der neuen Strategie, dem ICA System „TICKETING INSIDE“ erweitert sich das Produktportfolio. Besucher der letzten Innotrans im September 2018 werden auffällige Veränderungen am ICA Stand registriert haben.

ICA wird in Kürze die ersten Webshops inkl. Verkaufs-Apps am Markt platzieren. Erste Aufträge werden bereits bearbeitet. Ein Investitions- und Entwicklungspaket sowie die Kooperation mit einem Softwarepartner ebnen diesen Weg in die Zukunft. ICA expandiert stetig, stellt Entwickler ein und hat seine Entwicklungs- und Produktionsflächen jüngst mit neuen Flächen für die Entwicklungsabteilung in Dortmund verdreifacht.

ICA Traffic GmbH, Jörg Metzger

https://www.nahverkehrspraxis.de/zeitschrift/heftarchiv/ausgaben/2019/062019/





Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen melden.

OK